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Im Foyer des Landesarbeitsgerichts ist bis zum 15.07.2014 eine Ausstellung mit Werken der Hammer Künstlerin Johanna Lüffe zu sehen.

Johanna Lüffe wurde 1980 in Warendorf geboren. Von 1999 bis 2002 absolvierte sie eine Berufsausbildung in Kommunikations- bzw. Illustrationsdesign an der BildKunst Akademie, Hamburg. Von 2002 bis 2007 studierte sie Illustrationsdesign an der Hochschule für Angewandte Wissenschaft, Hamburg (HAW), Department Design, mit Schwerpunkten auf Malerei und Buchillustration. Nach verschiedenen Tätigkeiten in Galerie und Verlag in Hamburg zog Johanna Lüffe 2009 nach Hamm. Hier ist sie freischaffend als Künstlerin tätig, seit 2010 mit eigenem Atelier im Kulturrevier Radbod.

In der aktuellen Ausstellung im Landesarbeitsgericht Hamm „concept of being“ werden etwa 40 Werke von Johanna Lüffe aus den letzten 3 Jahren gezeigt. In den großformatigen Acrylbildern steht die Figur im Zentrum der Aufmerksamkeit. Es geht um die visuelle Möglichkeit der Kommunikation, um den Menschen im Dialog mit dem Betrachter und den Raum, der sich auftut, wenn Bild und Betrachter aufeinandertreffen. Menschen, mal naturalistisch, mal farblich oder formal übersteigert, alleine oder in der Gruppe, finden sich in verschiedenen, meist nur vage angedeuteten Orten wieder. Meist geht der Blick direkt und fast fordernd aus dem Bild heraus, den Betrachter interessiert musternd oder fixierend. Auf lautlose aber wirksame Art und Weise, nämlich durch den direkten Blickkontakt, lässt die Figur den Betrachter in Kommunikation mit dem Bild treten. Die Möglichkeit, beim Betrachter eine Art "Kopfkino" auszulösen, und den Raum zwischen Malerei und Betrachter durch eine Geschichte zu füllen, sind Gegenstand und Antrieb der Werke von Johanna Lüffe.